Getreidefreies Hundefutter im Test und Vergleich 2019

Ein Hund ist viel mehr als nur ein gewöhnliches Haustier, er ist ein festes Familienmitglied, ein Seelentröster und ein treuer Freund. Die bedingungslose Liebe eines Hundes ist mit nichts zu vergleichen. Deshalb tuen Menschen alles für die Gesundheit des geliebten Vierbeiners. Für ein gesundes und langes Hundeleben benötigt ein Hund eine artgerechte Haltung, viel Auslauf, viel Beschäftigung und natürlich Aufmerksamkeit und Liebe. Darüber hinaus spielt die artgerechte Ernährung eines Hundes eine immense Rolle für das Wohlbefinden und die Gesundheit der geliebten Fellnase. Da die Auswahl an verschiedenen Futtersorten mittlerweile so groß ist, gestaltet sich die Suche nach dem besten Hundefutter gar nicht so einfach.

Immer mehr Hersteller konzentrieren sich auf das beliebte getreidefreie Hundefutter. Doch warum ist diese Futterart in den letzten Jahren so beliebt geworden? Die Frage lässt sich ganz einfach beantworten. Der Hund stammt vom Wolf ab und in der natürlichen Ernährung eines Wolfes kommt kein Getreide vor. Ein Wolf ist ein reiner Fleischfresser, dementsprechend auch der Hund. Das Getreide im Hundefutter bringt für den Hund keine Vorteile – ganz im Gegenteil, es sind nur Nachteile.

Wir möchten Ihnen in unserem Ratgeber erklären, weshalb Hundefutter ohne Getreide so wichtig ist, für eine artgerechte Ernährung eines Hundes. Zusätzlich finden Sie, die besten getreidefreien Hundetuttersorten ob Nass- oder Trockenfutter im Test und Vergleich.

Was ist Hundefutter ohne Getreide?

Jeder Hundehalter weiß, die Auswahl an unterschiedlichen Futtersorten ist mittlerweile enorm. Deshalb ist es auch so schwierig einen Überblick bei den ganzen verschiedenen Futternamen zu behalten. Wie der Name bereits erahnen lässt, handelt es sich bei getreidefreiem Hundefutter um ein Futter, bei dem komplett auf Getreide verzichtet wird. Schauen wir uns einmal die Deklaration von herkömmlichem Futter an, besteht dieses meist aus mehr als 50% Getreide. Traurigerweise findet sich diese Zusammensetzung nicht nur bei billigem Hundefutter, sondern auch bei vielen Premium Herstellern. Viele renomierte Markenfutter basieren auf Getreide und sind voll mit dem ungesunden Füllstoff für Hunde.

Doch nicht jeder Hersteller setzt auf den billigen Füllstoff, immer mehr Hersteller verzichten komplett auf den Zusatz von Getreide. Hier zu zählen Weizen, Gerste, Roggen und auch Dinkel. Je weniger Getreide das Futter enthält, desto mehr Fleischanteil kann das Futter meist aufweisen. Aus diesem Grund enthalten hochwertige getreidefreie Futtersorten meist einen hohen Fleischanteil von über 70 Prozent.

Nicht jedes Hundefutter welches als „getreidefrei“ reklamiert wird, muss hochwertig und gut sein. Auch bei getreidefreiem Hundefutter gibt es gravierende Qualitätsunterschiede. Viel mehr kommt es auf eine ausgewogene und artgerechte Zusammensetzung des Futters an. Deshalb kann ein Vergleich von hochwertigen Futtersorten bei der Auswahl des richtigen Futters helfen.

Hundefutter ohne Getreide im Vergleich:

  • Nutzer-BewertungenNutzer-Bewertungen
  • FuttertypFuttertyp
  • GeschmackGeschmack
  • Empfohlenes AlterEmpfohlenes Alter
  • GetreidefreiGetreidefrei
  • KonservierungsstoffreiKonservierungsstoffrei
  • Hoher FleischanteilHoher Fleischanteil
  • Geeignet für PuppysGeeignet für Puppys
  • Bellfor Landgut-Schmaus
  • Nutzer-Bewertungen
  • FuttertypTrockenfutter
  • GeschmackVerschiedene Sorten
  • Empfohlenes AlterAlle Altersstufen
  • Getreidefrei
  • Konservierungsstoffrei
  • Hoher Fleischanteil
  • Geeignet für Puppys
  • Wolfsblut
  • Nutzer-Bewertungen
  • FuttertypTrockenfutter
  • GeschmackVerschiedene Sorten
  • Empfohlenes AlterAlle Altersstufen
  • Getreidefrei
  • Konservierungsstoffrei
  • Hoher Fleischanteil
  • Geeignet für Puppys
  • Wildborn
  • Nutzer-Bewertungen
  • FuttertypTrockenfutter
  • GeschmackVerschiedene Sorten
  • Empfohlenes AlterAlle Altersstufen
  • Getreidefrei
  • Konservierungsstoffrei
  • Hoher Fleischanteil
  • Geeignet für Puppys

 

Wieso enthält Hundefutter überhaupt ungesundes Getreide?

Wie bereits erwähnt, sind Hunde reine Fleischfresser und stammen vom Wolf ab. Grundsätzlich steht Getreide nicht auf dem Speiseplan eines Hundes und hat deshalb theoretisch nichts im Hundefutter verloren. Doch spätestens hier stellt sich die Frage, “ wieso enthält Hundefutter überhaupt für Hunde ungesundes Getreide?“. Diese Frage lässt sich ganz einfach beantworten, denn bei Getreide handelt es sich um einen sehr billigen Füllstoff. So können Hersteller ihre Kosten senken und das Hundefutter preiswerter anbieten.

Heut zu Tage spielen die Kosten einen bestimmenden Faktor bei der Herstellung von Hundefutter. Es gibt unzählige minderwertige Nassfuttersorten, welche einen Kilopreis von nicht einmal 70 Cent aufweisen. Das Trockenfutter ist meist noch günstiger und kostet fast nichts. Spätestens hier sollten Hundehalter skeptisch werden und begreifen, dass ein solches Futter über keine hochwertige Zusammensetzung verfügen kann. Teilweise bestehen solche Futtersorten aus einem sehr geringen Fleischanteil und voll gepackt mit Füllstoffen wie Getreide, umso den Preis billiger zu machen.

Doch mit minderwertigen Futtersorten, welche Getreide beinhalten – tun Hundehalter ihrem geliebten Vierbeiner nichts Gutes. Der Verdauungsmechanismus ist ausschließlich für die Verwertung von Fleisch ausgelegt, deshalb ist Futter mit Getreide relativ schlecht verdaubar für Hunde. Folge dessen sind Allergien, Durchfallerkrankungen, Hautprobleme und Gewichtsschwankungen. Dies haben viele Hundehalter begriffen und setzten dementsprechend auf ein hochwertiges getreidefreies Hundefutter.

Weshalb kann ein Hund Getreide nicht richtig verwerten?

Grundsätzlich ist der Verdauungsapparat eines Hundes auf seine natürliche Nahrung ausgelegt und dabei handelt es sich um Fleisch. Doch der Hauptgrund weshalb ein Hund Getreide nicht richtig verwerten kann hat organische Gründe. Wir Menschen können Getreide sehr gut verwerten, weil unserer Darm insbesonderes der Dünndarm mehrere Meter lang ist. Ein Hund hingegen hat einen wesentlich kürzeren Darm der nicht auf Getreide ausgelegt ist. Das Getreide benötigt eine lange Zeit im Darm, bis es vollständig zerlegt und verdaut werden kann. Aufgrund des kurzen Darms eines Hundes ist dies nicht möglich.

Ein weiteres Problem von Getreide, ist der enthaltene Anteil von Gluten. Auch bei manchen Menschen ist Gluten als sogenannter „Allegieauslöser“ bekannt. Deshalb müssen sich viele Menschen dementsprechend mit glutenfreien Lebensmitteln ernähren. Kritischer ist es bei Hunden, denn die meisten Hunde vertragen das Gluten nicht. Folge dessen sind unterschiedliche gesundheitliche Probleme.

Vorteile von getreidefreiem Hundefutter

Ein hochwertiges getreidefreies Hundefutter bietet im direkten Vergleich zu Futtersorten mit Getreide, deutliche Vorteile. Es verfügt meist über eine hochwertige Zusammensetzung, welche sich durch für den Hund gesunde Zutaten wiederspiegelt. Das Hundefutter ohne Getreide enthält meist einen deutlich höheren Fleischanteil und liefert dem Vierbeiner viele gesunde Proteine und Fette. Wir haben Ihnen die wichtigsten Vorteile von getreidefreiem Hundefutter kurz aufgelistet:

Hoher Fleischanteil
Hochwertige Zusammensetung von Proteinen und Fetten
Allergien und Unverträglichkeiten werden vermieden
Verdauungstrakt wird geschont und entlastet
Übergewicht wird vorgebeugt
Nährstoffe werden besser aufgenommen

Eine hochwertige Zusammensetzung ist das A und O

Die Qualität eines Hundesfutter ist natürlich sehr wichtig, jedoch ist die korrekte Zusammensetzung aller Zutaten mindestens genau so wichtig. Die Inhaltsstoffe müssen artgerecht sein und vom Hund leicht verwertet werden können. Die Zusammensetzung des Futters spiegelt sich in der Gesundheit des Hundes wieder. Selbst wenn die Zutaten von höchster Qualität sind, müssen diese in der richtigen Mischung vorliegen. So können z.B. zu viele Fette oder auch Kohenhydrate Übergewicht hervorrufen. Enthält das Futter jedoch zu wenig, können Mangelerscheinungen auftreten. In beiden Szenarien ist es negativ für die geliebte Fellnase.

Darüber hinaus muss bei der Auswahl von Hundefutter die Rasse und das Alter des Tieres berücksichtigt werden. Ein Welpe benötigt dementsprechend getreidefreies Welpenfutter, während ein Seniorhund nochmal eine ganz andere Futtersorte benötigt. Ebenfalls sollte der tägliche Energiebedarf eines Hundes bei der Futterauswahl berücksichtigt werden. Ein Jagd- oder Arbeitshund benötigt energiereicheres Futter als ein herkömmlicher Familienhund.

All diese Punkte sind entscheidend für gutes Hundefutter und sollten unbedingt berücksichtigt werden, bei der Auswahl des von getreidefreiem Hundefutter.

Ist getreidefreies Nass- oder Trockenfutter besser?

Die beiden bekanntesten Futterformen sind Feucht- und Trockenfutter. Bei der Suche nach getreidefreiem Hundefutter, stoßen Halter meist auf die zwei Arten von Futter. Für welche Futterart man sich entscheidet, ist dem Halter schlussendlich selbst überlassen. Beide Futterarten haben ihre Vor- und Nachteile. Grundsätzlich tendieren die meisten Halter zur Feuchtnahrung, denn diese ist deutlich artgerechter und versorgt den Hund zusätzlich mit Flüssigkeit. Das Trockenfutter hingegen ist länger haltbar und auch günstiger als Nassfutter. Das getreidefreie Hundefutter ist in beiden Versionen erhältlich, ganz egal ob Feucht- oder Trockenfutter, es sollte ein hochwertiges Produkt sein.

Welche Hersteller konnten im Test überzeugen?

Es gibt viele Hersteller welche sich auf getreidefreies Hundefutter spezialisiert haben. Die Produkte von Herstellern wie Bellfor, Wolfsblut, Wildborn, Dogs Heart und Josera kommen besonders gut bei Hundehaltern an. Darüber hinaus gibt es viele weitere hochwertige Futtersorten von Herstellern wie Belcando, Black Canyon, Dogz Finefood, Mera Dog und Terra Canis. Natürlich gibt es unzählige weitere Hersteller, welche über gutes getreidefreies Hundefutter verfügen. In unserem Hundefutter Praxis Test finden Sie weitere interessante Testberichte.