Katzentrockenfutter Test 2020: die besten Trockenfutter für Katzen im Vergleich!

Katzen Trockenfutter Test

Auf tierfutter-wiki.de dreht sich alles um die richtige Ernährung unserer geliebten Haustiere. Ein besonderes Augenmerk haben wir hierbei auf die Ernährung von Katzen gelegt.

In über 100 Praxistests haben wir uns verschiedene Hersteller, Marken und Produkte genauer angeschaut. Einige konnten uns überzeugen, andere wiederum nicht.

Unsere Praxistests haben wir im Katzenbereich sortiert nach Adult Nassfutter, Adult Trockenfutter und Kittenfutter. Dieser Katzenfutter Test dreht sich um eine beliebte Art der Ernährung: die Trockenfütterung.

Hierbei gehen wir genauer auf die Vor- und Nachteile einer Trockenfütterung ein. Kann ein Trockenfutter artgerecht sein? Ist Trockenfutter wirklich gut für die Zähne? Und wie viel Getreide und Fleisch benötigen Katzen?

Trockenfutter für Katzen

Welche Vor- und Nachteile hat eine Fütterung mit Trockenfutter? Eine kurze Übersicht.

Vorteile

  • häufig günstiger als Nassfutter
  • in der Regel umweltfreundlicher, da weniger Müll anfällt
  • ideal auch für den Urlaub und auf Reisen
  • erleichtert die Portionierung für den Halter
  • längere Haltbarkeit
  • kann im Napf stehen bleiben

Nachteile

  • geringe Feuchte im Futter kann nur selten durchs Trinken ausgeglichen werden (Belastung der Niere)
  • häufige Schädigung der Darmflora durch Chemie, wie Konservierungsstoffe
  • selten hoher Fleischgehalt und Frischfleisch wird zum Trockenprodukt
  • entspricht nicht der artgerechten und natürlichen Ernährung einer Katze
  • häufig mit Getreide versehen, welches nur schlecht verdaut werden kann und häufig zu Unverträglichkeiten führt
  • hoher Nährstoffverlust bei den gängigsten Hertellungsmethoden, zum Beispiel im Extruder

Zusammenfassung

Die Vorteile einer Trockenernährung genießen größtenteils der Halter oder die Halterin. Mit den Nachteilen hat auch die Katze zu kämpfen. So kann ein minderwertiges Trockenfutter oder ein Trockenfutter mit viel Getreide zu Allergien, Unverträglichkeiten, Nierenbeschwerden und einer geschädigten Darmflora führen.

Unser Fazit: sollten Sie sich dennoch für ein Trockenfutter entscheiden, so sollte dieses mit gesunden Zutaten bestückt sein, einen hohen Fleischgehalt in guter Qualität besitzen und optimal mit Trinkwasser angereichert werden.

Woran erkenne ich gutes Katzenfutter?

Woran erkenne ich gutes Katzenfutter? / © glenkar - depositphotos.com

Unser Lesetipp: Katzen würden Mäuse kaufen

Wenn Sie mehr über die Futterindustrie erfahren möchten und wie diese unsere geliebten Vierbeiner krank macht, dann empfehlen wir Ihnen das Buch des Nahrungsmittelkritikers Hans-Ulrich Grimm.

Im Buch Katzen würden Mäuse kaufen deckt der Autor die Schattenseiten der Futterindustrie auf. Was bekommen unsere Liebling tatsächlich zu fressen? Welche Zutaten verstecken sich hinter einer untransparenten Deklaration?

Das Buch ist mit Sicherheit nichts für schwache Nerven, denn was Sie lesen werden, wird Sie mit absoluter Sicherheit schockieren. Es wird Sie dazu anregen, sich noch intensiver mit einer artgerechten und gesunden Katzenernährung auseinanderzusetzen. Käuflich zu erwerben ist das Buch unter anderem bei Amazon.

Woran erkenne ich ein gutes Trockenfutter für Katzen?

Anhand der Deklaration lässt sich schnell ein gutes Katzenfutter finden. Aber auch vermeindlich minderwertige Katzenfutter sind schnell ausgemacht, wenn die Deklaration schwammig ist und ungesunde Zutaten aufgelistet werden.

  1. Deklaration des Trockenfutters
    Achten Sie auf die Deklaration des Katzenfutters. Ist diese transparent gestaltet oder wirft diese mehr Fragen auf, als Antworten zu liefern? Nachfolgend finden Sie einige Punkte, an denen Sie ein gutes Katzenfutter festmachen können.
  2. Fleischanteil im Nassfutter
    Katzen sind Fleischfresser und benötigen daher einen hohen Fleischanteil im Futter. Wir empfehlen einen Anteil von mindestens 50%, optimal ist ein Wert von über 70% bis hin zu fast 100% Fleischgehalt. Leider ist ein hoher Fleischanteil in einem Trockenfutter nur schwer möglich. Zudem kann Fleisch zwar frisch verarbeitet werden, jedoch wird es trocken verfüttert. Unser Tipp: Füttern Sie zur Liebe Ihrer Katze ein hochwertiges Nassfutter mit frisch verarbeiteten Zutaten und einem hohen Fleischanteil.
  3. Gewählte Fleischzutaten
    Welche Fleischzutaten kommen zum Einsatz? Wir empfehlen einen hohen Anteil an leicht verdaulichem Muskelfleisch. Zudem darf und sollte ein gutes Katzenfutter auch tierische Nebenerzeugnisse enthalten. Diese liefern wichtige Nährstoffe und sind (sofern hochwertig) ernährungsphysiologisch artgerechte Zutaten. Zu hochwertigen Nebenerzeugnissen zählen zum Beispiel Lunge, Herz, Muskelmagen und Leber. Leider dürfen sich hinter dem Begriff der tierischen Nebenerzeugnisse jedoch auch minderwertige Zutaten befinden. Diese liefern auf dem Etikett zwar Proteine, welche jedoch nur schwer bis gar nicht zu verdauen sind. Somit könnten unter Umständen folgende Zutaten in einem schlecht deklarierten Trockenfutter enhalten sein: Hörner, Feder, Fälle, Euter, Hühnerköpfe, eingeschläferte Hunde und Katzen aus Tierarztpraxen, Kadaver aus Wildunfällen im Straßenverkehr, Küchen- und Speiseabfälle (soweit nicht aus grenzüberschreitendem Verkehr), überlagertes Fleisch, minderwertiges Fleisch, Fleisch von Tieren unter erheblicher Stressbelastung und viele weitere Zutaten. Unser Tipp: achten Sie auf eine vollständige Deklaration der tierischen Zutaten. Fragen Sie im Zweifelsfall beim Hersteller nach. Wir sind auch nach unzähligen Praxistests der Meinung: wer gute Zutaten verwendet, der deklariert diese auch offen und transparent.
  4. Getreide, Zucker und Chemie im Futter
    Da Katzen Karnivoren sind, also echte Fleischfresser, gehört Getreide in kein artgerechtes und gesundes Katzenfutter. Anstelle von Getreide (Weizen, Gerste und mehr) sind Zutaten wie Obst und Gemüse oder Reis um einiges sinnvoller. Grundsätzlich gilt jedoch: am besten ist hochwertiges Fleisch. Ungesunde Zutaten oder Bestandteile wie Zucker und Chemie sollten keinesfalls Bestandteile eines Trockenfutters sein. Ein Trockenfutter enthält jedoch fast immer Konservierungsstoffe. Egal ob diese künstlich oder natürlich hinzugesetzt werden, es sind dennoch Stoffe, welche die Katze nicht benötigt.
  5. (Ernährungsphysiologische) Zusatzstoffe
    Einige sind wichtig, andere wiederum vollkommen sinnfrei: die Zusatzstoffe. Ein naturbelassenes und gesundes Futter kommt mit nur wenigen Zusätzen aus und ist dennoch ausgewogen und artgerecht. Bei Katzen ist unter anderem ein angepasster Gehalt an Taurin notwendig. Trockenfutter enthält häufig mehr Zusätze als Nassfutter. Dies liegt jedoch hauptsächlich am Herstellungsverfahren, wo bei Trockenfutter mit hohem Druck und erhöhter Temperatur gearbeitet wird.
  6. Philosophie des Herstellers
    Auch wenn folgende Themengebiete eher weniger mit der eigentlichen Qualität des Futters zu tun haben, spielen sie doch häufig eine entscheidende Rolle bei der Futterwahl. So sollte man sich auch mit folgenden Themen beschäftigen: Verpackungsmaterial, Tierversuche, Haltung der Nutz- und Schlachttiere und Behandlung der Tiere mit Antibiotikum.
Anifit Nassfutter für Katzen

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Das Anifit Nassfutter konnte uns mit seiner schwedischen Qualität und 99% Fleisch in Lebensmittelqualität überzeugen.

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Katzen Nassfutter Test

Nassfutter für Katzen

Welche Vor- und Nachteile bringt eine Nassfütterung? Ein Überblick.

Vorteile

  • versorgt die Katze mit Feuchtigkeit
  • kommt einer ursprünglichen Ernährungsweise nahe
  • schonende Herstellung möglich (z.B. Kaltabfüllung)
  • Premium-Hersteller bieten frische Zutaten in Lebensmittelqualität
  • hoher Fleischgehalt möglich, von bis zu 100%
  • häufiger Verzicht auf Konservierungsstoffe und weitere Chemie
  • oft frei von Getreide

Nachteile

  • auch hier gibt es minderwertigere Produkte
  • auf Reisen und im Urlaub eher unpraktisch
  • geöffnete Dose muss binnen 24 bis 48 Stunden verbraucht und kühl gelagert werden
  • größere Abfallmengen als beim Trockenfutter

Warum empfehlen wir eine Nassfütterung?

Wir empfehlen eine Nassfütterung, da wir diese als artgerechter und gesünder empfinden. Ein Nassfutter versorgt die Katze mit viel Flüssigkeit. Dies erleichtert die Verdauung und hilft den Wasserhaushalt der Katze zu decken. Somit ist Nassfutter nierenfreundlicher.
Des Weiteren kommt eine Nassnahrung mit viel Fleisch einer natürlichen Ernährungsweise sehr nahe. Nur das Barfen wäre ein Schritt näher.

Unser Tipp: ein getreidefreies Nassfutter, mit hohem Fleischanteil und einer artgerechten, naturbelassenen Zusammensetzung. Frei von jeglicher Chemie und mit Zutaten in höchster Qualität. Denn für unsere Liebsten ist das Beste gerade noch gut genug. Achten Sie zum Wohle Ihrer Katze daher auf eine gesunde Ernährung. In unserem Katzennassfutter Test erzählen wir Ihnen alles weitere zur Fütterung mit Nassfutter.

Katzenfutter im Test

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Warum sollte Trockenfutter getreidefrei sein?