Kurzfazit: So gut ist Royal Canin Kitten
Royal Canin Kitten – sowohl das Trockenfutter „Kitten Second Age“ als auch das Nassfutter „Kitten in Sauce“ – wurde von unserer Testkatze gut angenommen: hohe Akzeptanz bei beiden Varianten, passende Kroketten-Größe für Jungkatzen und ein angenehmer Geruch beim Nassfutter. Bei der Zusammensetzung und der Deklaration bleiben jedoch Vorbehalte, weshalb wir das Futter im Gesamtergebnis nur mittelmäßig bewerten.
Zutatenliste – Nassfutter „Kitten in Sauce“
Keine %-Angabe zum Fleischanteil- Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse–
- Getreide–
- Pflanzliche Eiweißextrakte–
- Mineralstoffe–
Vollständige Deklaration: Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse, Getreide, pflanzliche Eiweißextrakte, Mineralstoffe, pflanzliche Nebenerzeugnisse, Öle und Fette, Hefe, Zucker.
Quelle: Zusammensetzung laut Herstellerdeklaration zum Testzeitpunkt, Sorte Kitten in Sauce – auch Grundlage unserer 6/10-Bewertung nach unseren Testkriterien. Mengenangaben sind nicht deklariert, die Zutaten stehen in der vom Hersteller angegebenen Reihenfolge.
Pro & Contra
- Hohe Akzeptanz bei Trocken- und Nassfutter im Test
- Passende Kroketten-Größe und -Textur für Jungkatzen
- Angereichert mit Vitaminen, Mineralstoffen und Omega-3/6-Fettsäuren
- Undefinierte tierische Nebenerzeugnisse im Nassfutter
- Getreide- und Zuckeranteil bei beiden Varianten
- Deklaration insgesamt nicht transparent genug
Die Royal-Canin-Philosophie für Kitten
Royal Canin bewirbt seine Kitten-Rezepturen mit einem klaren Wachstumsversprechen: Das Trockenfutter „Kitten Second Age“ ist speziell für Kätzchen bis 12 Monate konzipiert und soll mit sogenannten L.I.P.-Proteinen – einem laut Hersteller besonders verdaulichen Proteinstandard – die Verdauung von Jungkatzen unterstützen. Ergänzt wird die Rezeptur um Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren sowie zugesetzte Vitamine und Mineralstoffe.
Diese Markenversprechen – Verdaulichkeit, Wachstumsunterstützung, Nährstoffanreicherung – stehen jedoch im Kontrast zu dem, was unser Test bei der Deklaration zeigt: Sowohl beim Trockenfutter als auch beim Nassfutter „Kitten in Sauce“ bleibt unklar, wie hoch der tatsächliche Fleischanteil ist und welche Qualität die verwendeten tierischen Nebenerzeugnisse haben.
L.I.P.-Proteine & Wachstumsunterstützung
Laut Hersteller sorgen die L.I.P.-Proteine im Trockenfutter für eine gute Verdaulichkeit – ein Aspekt, der gerade bei Jungkatzen mit empfindlichem Verdauungssystem sinnvoll ist. Die Anreicherung mit Vitaminen und Mineralstoffen soll zusätzlich das Wachstum unterstützen.

Kritikpunkt Transparenz
Was uns bei beiden getesteten Varianten fehlt, ist eine klare Aufschlüsselung der Fleischqualität. Beim Trockenfutter fehlen konkrete Angaben zu Fleischanteil und Proteinquellen, beim Nassfutter bleibt der Begriff „tierische Nebenerzeugnisse“ undefiniert. Zusätzlich sind wir bei beiden Sorten skeptisch gegenüber dem enthaltenen Getreideanteil und einem vermuteten Zuckeranteil, der wahrscheinlich über Rübenschnitzel eingebracht wird. Die Deklaration ist damit aus unserer Sicht nicht transparent genug.
Royal Canin Kitten: Zutaten & Sorten im Test
Getestet wurden zwei Varianten: das Trockenfutter „Kitten Second Age“ und das Nassfutter „Kitten in Sauce“. Beide richten sich an Kätzchen bis 12 Monate.
Trockenfutter „Kitten Second Age“
Hauptbestandteile laut Zusammensetzungsangabe: getrocknetes Geflügelprotein, Reis und pflanzliches Proteinisolat.
Das Nassfutter „Kitten in Sauce“ – eine von zwei getesteten Varianten.
Nassfutter „Kitten in Sauce“
Zusammensetzung laut Deklaration: „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse, Getreide, pflanzliche Eiweißextrakte, Mineralstoffe“.
Bei beiden Varianten bemängeln wir, dass die Zusammensetzung nicht mit konkreten Prozentangaben je Zutat versehen ist. Beim Nassfutter kommt hinzu, dass die tierischen Nebenerzeugnisse nicht näher spezifiziert werden – die genaue Zusammensetzung und der Balkenverlauf zum Nassfutter finden Sie oben im Kurzfazit.
Erfahrungen mit Royal Canin Kitten
Trockenfutter im Praxistest
Beim Trockenfutter „Kitten Second Age“ zeigte unsere Testkatze eine hohe Akzeptanz. Positiv fiel uns die Kroketten-Größe und -Textur auf, die erkennbar auf die kleineren Kiefer von Jungkatzen abgestimmt ist. Kritisch sehen wir hingegen die mangelnde Klarheit zu Fleischanteil und Fleischqualität – wir hätten uns hier deutlich mehr Informationen zu den verwendeten Proteinquellen gewünscht.

Nassfutter im Praxistest
Auch das Nassfutter „Kitten in Sauce“ wurde gut angenommen. Geruch und Textur überzeugten im Test, entsprechend hoch war die Akzeptanz bei unserer Testkatze. Kritikpunkte bleiben die undefinierten tierischen Nebenerzeugnisse sowie der enthaltene Getreide- und Zuckeranteil in der Deklaration.
Fazit aus dem Praxistest

Beide Royal-Canin-Kitten-Varianten überzeugen durch eine hohe Akzeptanz – sowohl beim Trocken- als auch beim Nassfutter. Für obligate Fleischfresser wie Katzen sehen wir die Zusammensetzung mit Getreideanteil und unklarer Fleischqualität jedoch nicht als ideal an. Die Deklaration ist unserer Einschätzung nach insgesamt nicht transparent genug.
Kaufempfehlung: Wo gibt es Royal Canin Kitten?
Royal Canin ist eine der bekanntesten Futtermarken und entsprechend breit erhältlich – sowohl im Zoofachhandel als auch bei zahlreichen Online-Shops und Tierärzten. Ein Preis- oder Bezugsvergleich lag uns für diesen Test nicht vor, weshalb wir an dieser Stelle keine konkrete Kaufempfehlung für einen bestimmten Anbieter aussprechen. Vor dem Kauf lohnt sich in jedem Fall ein Blick auf die Zutatenliste der jeweiligen Verpackung, da sich Rezepturen im Detail ändern können.
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Häufige Fragen zu Royal Canin Kitten
Ab welchem Alter ist Royal Canin Kitten geeignet?
Laut Deklaration ist Royal Canin Kitten für Kätzchen bis zu einem Alter von 12 Monaten geeignet.
Gibt es Royal Canin Kitten als Trocken- und Nassfutter?
Ja. Wir haben beide Varianten getestet: das Trockenfutter „Kitten Second Age“ und das Nassfutter „Kitten in Sauce“. Beide wurden von unserer Testkatze gut angenommen.
Wie transparent ist die Deklaration von Royal Canin Kitten?
Aus unserer Sicht nicht ausreichend: Beim Trockenfutter fehlen konkrete Angaben zu Fleischanteil und Proteinquellen, beim Nassfutter bleiben die tierischen Nebenerzeugnisse undefiniert.