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Katzenfutter Test · Kittenfutter

Kittenfutter Test: die besten Katzenfutter für Jungkatzen

Im Kittenfutter Test werfen wir einen Blick auf alle Katzenfutter für Jungkatzen, die wir bisher in 84 Katzenfutter-Testberichten prüfen konnten. Erfahren Sie, worauf es bei einem guten Kittenfutter ankommt, und entdecken Sie alle Kittenfutter Testsieger.

Von Markus · Aktualisiert: 08.10.26 · 11 Min. Lesezeit

Kittenfutter Test: Nassfutter und Trockenfutter für Kitten und Jungkatzen verschiedener Marken
84veröffentlichte Testberichte
3–4Mahlzeiten täglich in den ersten Wochen
12Monate bis zum Adult-Futter als Richtwert
TESTSIEGER

Testsieger: ANIfit, für jedes Alter bestens geeignet

In 84 Katzenfutter-Testberichten haben wir zahlreiche Kittenfutter geprüft. Unser Testsieger ist ANIfit: Das Futter ist aufgrund seiner hohen Qualität für alle Altersstufen und jede Lebensphase bestens geeignet, vom Kitten bis zur Senior-Katze. Es hat einen Fleischgehalt von bis zu 99 Prozent in naturbelassener Premiumqualität, genau das Richtige, was Katzen in jeder Lebensphase brauchen.

Ein spezielles Kittenfutter ist mit ANIfit deshalb nicht nötig, und ein späterer Futterwechsel entfällt.

Die besten Kittenfutter im Überblick

Nicht alle Marken bieten ein spezielles Kittenfutter an. Ein Grund ist, dass sich hochwertiges Futter oft schon für alle Altersklassen eignet. Das sind die drei besten Kittenfutter aus unseren Testberichten.

ANIfit Nassfutter für Kitten und Katzen: geöffnete Dose, Futter auf der Gabel und Katze beim Fressen
In jedem Alter bestens versorgt: Praxistest mit dem ANIfit Nassfutter für Katzen

Ratgeber

Artgerechtes und gesundes Kittenfutter

Hersteller wie Royal Canin, Feringa, Smilla, Christopherus und Real Nature haben wir als Kittenfutter getestet. Einige haben uns überzeugt, andere zeigten Schwächen. Doch was gehört in ein gutes Kittenfutter, und was besser nicht?

Viel tierisches Protein

Für ein gesundes Wachstum brauchen Kitten viel Protein, und das sollte tierischen Ursprungs sein, denn Katzen sind von Natur aus Fleischfresser. Abgesehen von einigen wichtigen Zusätzen benötigen sie im Grunde nur Fleisch.

Obst und Gemüse

Sie schaden einem Kitten nicht, auch wenn eine fleischreiche Kost der natürlichen Ernährung am nächsten kommt.

Möglichst ohne Getreide

Gerste, Weizen und Mais sind günstige Füllstoffe und entsprechen keiner artgerechten Ernährung. Viele Trockenfutter, manchmal auch Nassfutter, enthalten viel davon. Ist Getreide enthalten, sollte es offen deklariert sein und nicht den Großteil ausmachen. Reis können Katzen gut verwerten.

Kein Zucker

Zuckerhaltige Zutaten wie Karamell oder Zuckerrübe setzen Aromastoffe frei, färben das Futter schöner und konservieren. Katzen schmecken Süße aber nicht, und Dauerfütterung kann zu Übergewicht und Folgeerkrankungen wie Diabetes führen.

Vorteile von Nassfutter für Kitten

  • Hält den Wasserhaushalt durch hohe Feuchtigkeit im Gleichgewicht
  • Hoher Fleischanteil für eine artgerechte Ernährung
  • Fleisch und Rohstoffe in Lebensmittel- oder Bio-Qualität
  • Intensiver Geschmack durch natürliche Zutaten
  • Leicht verdauliche tierische Proteine
  • Frei von Chemie, die der Darmflora schaden könnte

Wir empfehlen Nassfutter mit artgerechter, gesunder Zusammensetzung. Neben einem angepassten Kalzium-Phosphor-Verhältnis und Taurin-Gehalt ist uns eine fleischreiche, getreidefreie Kost am wichtigsten. Wer weder Trocken- noch Dosenfutter füttern möchte, kann außerdem barfen: Dann wählen und bereiten Sie Fleisch und Nebenerzeugnisse selbst zu, meist mit einer Nahrungsergänzung.

In jedem Alter bestens versorgtUnser Testsieger, das ANIfit Nassfutter für Katzen, eignet sich für jedes Alter und jede Lebensphase. Mehr dazu im ANIfit Testbericht.
ANIfit Nassfutter in sechs Sorten, zur Pyramide gestapelt: Futter für Kitten und Katzen jeden Alters
ANIfit eignet sich für alle Altersstufen, ein spezielles Kittenfutter ist nicht nötig

Ratgeber

Woran erkenne ich ein gutes Kittenfutter?

Ein gutes Kittenfutter erkennen Sie an der Deklaration: Zusammensetzung, analytische Bestandteile und Zusatzstoffe. Beginnen wir mit dem wichtigsten Punkt.

Die Deklaration lesen

Gibt der Hersteller einen genauen Einblick in die Zutatenliste, oder verstecken sich Prozentangaben und Details hinter einer schwammigen Deklaration? Drei Beispiele zeigen den Unterschied:

BeispielDeklarationBewertung
1Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse, Getreide, Öle und Fette, MineralstoffeGesetzeskonform, aber ohne Einblick: Wie hoch ist der Fleischanteil? Welche Zutaten sind gemeint?
260 % Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (mind. 20 % Huhn), 30 % Reis, 7 % Karotten, 2 % Lachsöl, MineralstoffeSchon besser, aber welche anderen Fleischzutaten und Nebenerzeugnisse enthalten sind, bleibt offen.
380 % Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (40 % Hühnermuskelfleisch, 30 % Rindermuskelfleisch, 15 % Hühnerleber, 10 % Rinderlunge, 5 % Rinderstrossen), 15 % Reis, 3 % Karotten, 1 % Lachsöl, MineralstoffeOffen und transparent: Fleischgehalt und alle Fleischzutaten sind prozentual aufgelistet.

Wichtig: Die Werte in der Klammer beziehen sich auf den Wert vor der Klammer. Im dritten Beispiel sind 40 Prozent des Fleischanteils Hühnermuskelfleisch, also 40 Prozent von 80 Prozent. Im gesamten Futter ergibt das 32 Prozent Hühnermuskelfleisch.

Fleischanteil

Kitten brauchen ausreichend tierisches Protein aus leicht verdaulichen, hochwertigen Quellen. Ideal ist die Kombination aus Muskelfleisch und hochwertigen Nebenerzeugnissen. Da Katzen reine Karnivoren sind, kann der Fleischgehalt nicht hoch genug sein, entscheidend ist aber auch die Qualität.

Trick bei Trockenfutter

Bei Trockenfutter wird häufig getrickst: Frischfleisch wird deklariert, weitere Zutaten kommen trocken dazu. Die Werbung nennt dann über 70 Prozent Fleisch, im Endprodukt ist es deutlich weniger. Deshalb empfehlen wir grundsätzlich Nassfutter.

Muskelfleisch und Nebenerzeugnisse

Muskelfleisch liefert leicht verdauliches Eiweiß. Gut sind Lunge, Leber und Pansen, in minderwertigen Futtern können dagegen Geschlechtsorgane, Federn, Hörner, Hühnerköpfe, Hufe oder Därme stecken. Nebenerzeugnisse sind billiger als Muskelfleisch, deshalb fehlen oft die Prozentangaben.

Zusatzstoffe

Achten Sie auf Kittenfutter ohne chemische Zusätze. Trockenfutter enthält meist Konservierungsstoffe, Nassfutter manchmal Bindemittel. Taurin ist wichtig, andere Zusätze verschönern nur das Aussehen oder dienen als Lockstoff, auf Kosten der Darmflora.

Philosophie des Herstellers

Werden die Zutaten regional eingekauft, sind die Dosen recycelbar, verzichtet der Hersteller auf Tierversuche, und achtet er auf strenge Tierschutzgesetze? Das sagt wenig über die Futterqualität, kann bei der Wahl aber ins Gewicht fallen.

Praxis

So gelingt die Futterumstellung beim Kitten

Ein Kitten zieht bald bei Ihnen ein? So stellen Sie es schonend auf ein neues Futter um:

  1. Vor dem EinzugFragen Sie den Züchter nach dem bisherigen Futter. Manche geben etwas für die ersten Tage mit.
  2. Erste Tage im neuen HeimFüttern Sie zunächst das alte Futter weiter. Umzug und Futterwechsel gleichzeitig schlagen schnell auf den Magen.
  3. Nach einigen TagenWenn Sie umstellen möchten, wählen Sie ein artgerechtes Nassfutter mit hohem Fleischanteil und mischen es schrittweise unter das alte.
  4. Nach 5 bis 7 TagenJetzt gibt es nur noch das neue Futter. Kitten sollten Sie etwas vorsichtiger umstellen als erwachsene Katzen.
  5. PortionenIn den ersten Wochen verteilen Sie die Tagesmenge auf drei bis vier Mahlzeiten, im Erwachsenenalter sind zwei normal. Viele Halter lassen Kitten satt fressen, so wie bei der Muttermilch.

So testen wir Katzenfutter

Wir recherchieren selbst nach hochwertigen Marken, kaufen das Futter in der Regel selbst und bewerten es nach festen, offen einsehbaren Kriterien. Bewertet wird die Qualität des Futters, nicht das schöne Etikett. Getestet wird im Alltag mit unseren Katzen, nicht anhand von Laborwerten. Entsteht ein Test in Kooperation oder mit zur Verfügung gestelltem Futter, nennen wir das im Bericht. Die Bewertung ist nicht käuflich. Alle Testkriterien im Detail →

Deklaration

Nichts sagt mehr über die Qualität eines Futters aus als die Deklaration. Wir prüfen, ob alle Zutaten mit Mengenangaben genannt werden und ob Sammelbegriffe wie „tierische Nebenerzeugnisse“ aufgeschlüsselt sind. Bleibt ein Hersteller vage, gibt es Punktabzüge.

Zutatenliste

Hier schauen wir auf den Fleischanteil, die Auswahl der tierischen Nebenerzeugnisse und die übrigen Zutaten. Katzen brauchen noch mehr Fleisch als Hunde, deshalb gibt es beim Katzenfutter die volle Punktzahl erst ab 90 Prozent Fleisch. Hochwertige Innereien sind erwünscht, Getreide, Zucker und Zusätze nicht.

Philosophie

Wir sehen uns an, wie ein Hersteller arbeitet: Herkunft der Zutaten, Haltung der Schlachttiere, Verzicht auf Tierversuche, Verpackung, Beratung und die Zugabe von Taurin. Die Angaben müssen sichtbar und erkennbar sein, sonst gibt es dafür keine Punkte.

Kittenfutter Vergleich: alle Marken mit Testbericht

Bei diesen Marken haben wir ein spezielles Kittenfutter bestellt, geprüft und getestet. Viele Marken bieten gar kein spezielles Kittenfutter an, weil sich ihr Futter bereits für alle Altersklassen eignet. Zusätzliche Marken finden Sie im Katzenfutter Test.

11 Marken

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Häufig gestellte Fragen zum Kittenfutter Test

Warum brauchen Kitten ein spezielles Futter?

Heranwachsende Kitten haben unter Umständen einen anderen Bedarf als erwachsene Katzen, etwa bei den Mineralstoffen. Viele Hersteller bieten deshalb spezielle Sorten an. Ein hochwertiges Katzenfutter kann sich aber auch für jede Altersstufe eignen.

Ist Kittenfutter notwendig und sinnvoll?

Nach 84 Katzenfutter-Testberichten unterscheidet sich ein Adult-Futter nur selten von einem Kittenfutter, und wenn, dann meist nur gering bei den analytischen Bestandteilen. Ein artgerechtes, gesundes Katzenfutter ist deshalb für alle Altersstufen geeignet. Das entspricht auch der Natur: In freier Wildbahn fressen Katzenmutter und Kitten das Gleiche.

Woran erkenne ich ein gutes Kittenfutter?

Gutes Kittenfutter hat hochwertige Zutaten, einen hohen Fleischanteil und eine naturbelassene Zusammensetzung. Wie Sie es erkennen, zeigen wir in diesem Test Schritt für Schritt.

Ab wann kann man Kittenfutter geben?

Ab der fünften Woche eignen sich die meisten Futtersorten auch für Kitten. Genauere Angaben macht der Hersteller.

Bis wann sollte man Kittenfutter füttern?

Bei einem speziellen Kittenfutter wird der Wechsel zum Adult-Futter in der Regel mit etwa zwölf Monaten empfohlen. Mit einem Futter wie ANIfit, das für alle Lebensphasen taugt, entfällt der Wechsel.

Wie viel Futter braucht mein Kitten?

Die Menge hängt von Alter, Rasse, erwartetem Gewicht, Inhaltsstoffen und Gesundheitszustand ab. Die Angaben des Herstellers sind ein guter Anhaltspunkt. Viele Halter lassen Kitten außerdem so viel fressen, wie sie mögen.

Nassfutter oder Trockenfutter für Kitten?

Wir empfehlen ein artgerechtes Nassfutter mit hohem Fleischanteil. Es versorgt das Kitten mit Flüssigkeit, ist leicht verdaulich und kommt der natürlichen Ernährung nahe. Achten Sie auf ein angepasstes Kalzium-Phosphor-Verhältnis und einen passenden Taurin-Gehalt.

Darf ich mein Kitten barfen?

Beim Barfen sind Sie Köchin oder Koch und wählen Fleisch und Nebenerzeugnisse selbst aus. Dafür braucht es Fachwissen, und meist ist eine Nahrungsergänzung nötig, weil reine Fleischfütterung zu Mangelerscheinungen führen kann.

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