Fleischanteil
Katzen sind Fleischfresser, ihre Nahrung sollte aus möglichst viel Fleisch bestehen. Wir empfehlen mindestens 70 Prozent, ohne eine eventuell enthaltene Fleischbrühe einzurechnen. Einige Premium-Anbieter erreichen bis zu 99 Prozent.
Katzenfutter Test · Nassfutter
Wir haben über 100 Katzenfuttersorten getestet und werfen in diesem Katzen Nassfutter Test einen speziellen Blick auf alle Nassfutter Testberichte. Entdecken Sie den Katzen-Nassfutter Testsieger und erfahren Sie, worauf Sie bei einer Nassfütterung achten sollten.
Von Markus · Aktualisiert: 08.10.26 · 11 Min. Lesezeit

Wir haben alle unsere Nassfutter Testberichte angeschaut und alle getesteten Marken verglichen. Unser Nassfutter Testsieger ist die Marke ANIfit: schwedische Qualität unter strengsten Tierschutzgesetzen, frei von Antibiotika und mit bis zu 99 Prozent Fleisch. Die Zutaten haben per Gesetz Lebensmittelqualität, und Bio-Sorten aus regionalen Zutaten mit Herstellung in Deutschland gibt es ebenfalls.
Das sind unsere drei Nassfutter-Testsieger und damit unsere besten Empfehlungen.
Wird unter strengsten Tierschutzgesetzen in Schweden hergestellt, ist frei von Antibiotika und hat bis zu 99 % Fleisch. Die Zutaten haben per Gesetz Lebensmittelqualität, Bio-Sorten kommen aus Deutschland.
ANIfit Testbericht →Platz 2Rund 70 % Fleisch in Lebensmittelqualität sind ein starker Wert. Für den Titel hat es nicht ganz gereicht, auf dem Treppchen landet das Futter trotzdem verdient.
MjAMjAM Testbericht →Platz 3Der Fleischgehalt liegt unter dem des Testsiegers. Dennoch steht die Marke für eine artgerechte, gesunde und naturbelassene Katzennahrung.
Catz Finefood Testbericht →Ratgeber
Ein gutes Nassfutter erkennen Sie am besten an der Deklaration: Zusammensetzung, analytische Bestandteile und Zusatzstoffe. Als Faustregel gilt: Je transparenter die Deklaration, desto hochwertiger ist in der Regel auch das Futter. Je schwammiger die Angaben, desto eher ist auch der Inhalt minderwertig.

Katzen sind Fleischfresser, ihre Nahrung sollte aus möglichst viel Fleisch bestehen. Wir empfehlen mindestens 70 Prozent, ohne eine eventuell enthaltene Fleischbrühe einzurechnen. Einige Premium-Anbieter erreichen bis zu 99 Prozent.
Eiweiß aus Muskelfleisch lässt sich besser verdauen und verwerten als das mancher Innereien. Knapp zwei Drittel des Fleischanteils sollten aus Muskelfleisch bestehen. Nur wenige Hersteller nennen den genauen Wert, achten Sie wenigstens darauf, dass Muskelfleisch an erster Stelle steht.
Hochwertig sind zum Beispiel Lunge, Magen und Leber. Nach deutschem Futtermittelrecht dürfen aber auch Klauen, Federn, Häute, Hörner und Geschlechtsorgane darunter fallen, ohne dass sie einzeln genannt werden müssen. Wer gute Zutaten verwendet, deklariert sie in der Regel auch.
Ein naturbelassenes Futter kommt mit wenigen Zusätzen aus und ist trotzdem ausgewogen. Bei Katzen ist ein angepasster Taurin-Gehalt notwendig. Trockenfutter enthält meist mehr Zusätze, weil bei der Herstellung mit hohem Druck und Hitze gearbeitet wird.
Verpackungsmaterial, Tierversuche, die Haltung der Schlachttiere und der Einsatz von Antibiotika sagen wenig über die Futterqualität, spielen bei der Futterwahl aber eine tragende Rolle.
Fütterungsart
Hochwertiges Nassfutter ist eine sehr gute Möglichkeit, die Katze schnell und vollwertig zu ernähren. Es liefert alles, was sie für ein gesundes, langes Leben braucht: Nährstoffe, Vitamine und Proteine.
Für eine Katze ist Feuchtigkeit besonders wichtig. Trinkt sie zu wenig, drohen Harnwegs- und Nierenerkrankungen, die sich bei Jungtieren kaum bemerkbar machen, im Alter aber häufig zeigen. Nassfutter besteht zu etwa 80 Prozent aus Wasser und hilft damit vor allem Katzen, die wenig trinken. Trockenfutter entzieht dem Körper dagegen bei der Verdauung Wasser.

Manche Sorten kommen auf über 70 Prozent Fleisch, Premium-Anbieter auf bis zu 99 Prozent. Viele nutzen frisches Fleisch und verarbeiten es schonend, zum Beispiel per Kaltabfüllung. Etliche achten außerdem auf eine kontrollierte, ökologische Herkunft der Zutaten. Besonders überzeugt hat uns Nassfutter aus Schweden. Nicht jedes Nassfutter ist aber gut, nur weil es feucht ist. Deshalb stellen wir Ihnen oben unsere Testsieger vor.
Ratgeber
Ein gutes Nassfutter bietet meist alles, was eine Katze braucht, sofern es als Alleinfuttermittel deklariert ist. Zusatzfutter enthält nicht alle Nährstoffe, etwa Mineralstoffe oder Taurin in angepasster Menge. Es eignet sich eher als Snack oder in Kombination mit einem Alleinfutter.
Viele Halter füttern Trocken- und Nassfutter gemischt, weil sich der Mythos hält, Katzen müssten zwingend Trockenfutter fressen. Eine reine Nassfütterung reicht aus, wir empfehlen sie sogar.
Oft heißt es, Trockenfutter sorge für gute Zähne. Nach unserer Einschätzung ist das ein Mythos der Futtermittelindustrie: Trockenernährung führt nicht zu weniger Zahnstein, Nassnahrung nicht zu ausfallenden Zähnen.
Eine natürliche Ernährung kommt weder aus dem Extruder noch aus dem Backofen. Die artgerechteste Lösung ist die Rohfleischfütterung, eine bequemere Variante ein hochwertiges, getreidefreies Nassfutter mit viel frischem Fleisch.
Wir recherchieren selbst nach hochwertigen Marken, kaufen das Futter in der Regel selbst und bewerten es nach festen, offen einsehbaren Kriterien. Bewertet wird die Qualität des Futters, nicht das schöne Etikett. Getestet wird im Alltag mit unseren Katzen, nicht anhand von Laborwerten. Entsteht ein Test in Kooperation oder mit zur Verfügung gestelltem Futter, nennen wir das im Bericht. Die Bewertung ist nicht käuflich. Alle Testkriterien im Detail →
Nichts sagt mehr über die Qualität eines Futters aus als die Deklaration. Wir prüfen, ob alle Zutaten mit Mengenangaben genannt werden und ob Sammelbegriffe wie „tierische Nebenerzeugnisse“ aufgeschlüsselt sind. Bleibt ein Hersteller vage, gibt es Punktabzüge.
Hier schauen wir auf den Fleischanteil, die Auswahl der tierischen Nebenerzeugnisse und die übrigen Zutaten. Katzen brauchen noch mehr Fleisch als Hunde, deshalb gibt es beim Katzenfutter die volle Punktzahl erst ab 90 Prozent Fleisch. Hochwertige Innereien sind erwünscht, Getreide, Zucker und Zusätze nicht.
Wir sehen uns an, wie ein Hersteller arbeitet: Herkunft der Zutaten, Haltung der Schlachttiere, Verzicht auf Tierversuche, Verpackung, Beratung und die Zugabe von Taurin. Die Angaben müssen sichtbar und erkennbar sein, sonst gibt es dafür keine Punkte.
Wir haben über 100 verschiedene Katzenfuttersorten getestet, darunter zahlreiche Nassfutter. Ist Ihre Lieblingsmarke dabei? Per Klick gelangen Sie direkt zum Testbericht.
43 Marken
Alle Futterarten und Ratgeber rund um die Katzenernährung.
Wenn trocken, dann unbedingt hochwertig: Alle Marken und Hinweise im Trockenfutter Test.
Trockenfutter Test →LebensphaseSie haben eine Jungkatze? Im Kittenfutter Test finden Sie passende Marken und Tipps.
Kittenfutter Test →ÜbersichtTestsieger, Ratgeber und alle Futterarten im Überblick.
Zum Katzenfutter Test →Das beste Nassfutter lässt sich nicht pauschal bestimmen, aber einige Kriterien trennen gutes von minderwertigem Futter. In unserem Test überzeugt ANIfit am meisten, gefolgt von MjAMjAM und Catz Finefood.
Ein gesundes Nassfutter besteht hauptsächlich aus Fleisch, pflanzliche Bestandteile machen nur einen Bruchteil aus. Neben hochwertigem Muskelfleisch sollten auch die Nebenerzeugnisse leicht verdaulich sein, und die Deklaration sollte transparent sein.
Wir empfehlen mindestens 50 Prozent Fleisch, optimal sind über 70 Prozent. Die Fleischbrühe zählen wir dabei nicht mit. Unsere Testsieger erreichen zum Teil bis zu 99 Prozent.
In der geschlossenen Dose ist Nassfutter in der Regel bis zu zwei Jahre haltbar, am besten an einem kühlen, schattigen Platz. Ist die Dose geöffnet, bewahren Sie das Futter kühl auf und verfüttern es binnen 24 bis 48 Stunden.
Meistens sind 24 Stunden kein Problem, einige Hersteller empfehlen höchstens 48 Stunden. Fragen Sie im Zweifel den Hersteller. Empfohlen wird die Aufbewahrung in der Dose oder in einem Einmachglas. Vor dem Füttern sollte das Futter Zimmertemperatur annehmen.
Nassfutter bekommt die Katze frisch und bei Zimmertemperatur. Frisst sie den Napf nicht leer, sollte das Futter nicht lange stehen bleiben und danach gekühlt gelagert werden.
Trockenfutter bietet vor allem den Haltern Vorteile. Ein artgerechtes Nassfutter versorgt die Katze dagegen auf natürliche Weise mit allen Nährstoffen und mit Flüssigkeit. Deshalb ziehen wir Nassfutter vor.
Nassfutter kommt der natürlichen Ernährung einer Katze sehr nahe, wenn es viel tierisches Eiweiß und eine gesunde Zusammensetzung hat. Es unterstützt die Flüssigkeitsaufnahme und gilt als besonders nierenfreundlich. Trockenfutter kann der Gesundheit der Katze schaden.
Nötig ist es nicht. Ein Nassfutter, das als Alleinfuttermittel deklariert ist, enthält alles, was die Katze braucht. Der Mythos, Katzen müssten unbedingt auch Trockenfutter fressen, hält sich bis heute, ist aber unbegründet.
Alleinfuttermittel enthalten alle wichtigen Nährstoffe in ausreichender Menge, etwa Mineralstoffe und Taurin. Zusatz- oder Einzelfuttermittel decken nicht den ganzen Bedarf und taugen eher als Snack oder für eine Mischfütterung.