Tierfutter Wiki

HUNDEFUTTER TEST · NASSFUTTER

Testbericht: wie gut ist Wolfsblut Hundefutter?

Markus Aktualisiert: 19.09.26 Lesezeit: 9 Min.

Auch getestet: Wolfsblut Welpenfutter

Unabhängig Ehrlich Praxistest
Das erwartet Sie

Im Wolfsblut Hundefutter Test prüfen wir, ob die naturnahe Wolfs-Philosophie der Marke auch im Napf hält, was sie verspricht: sechs Nassfutter- und drei Trockenfutter-Sorten im direkten Deklarationsvergleich, dazu der Praxistest mit unserer Testhündin Holly. Unser Ergebnis vorweg: solide, getreidefreie Qualität – mit ein paar offenen Fragen bei der Transparenz.

Wolfsblut Hundefutter

Kurzfazit: So gut ist Wolfsblut

Wolfsblut Nassfutter8/10
Zusammensetzung
Fleisch gemäß Deklaration
Philosophie

Wolfsblut steht in unserem Test für gute Qualität, ohne die Premium-Konkurrenz deutlich zu übertreffen. Die Marke punktet mit vielfältigen Rezepturen, ordentlicher Zutatenqualität und breiter Verfügbarkeit – Abzüge gibt es für lange Zutatenlisten und eine nicht durchgehend transparente Deklaration. Innerhalb der Marke empfehlen unsere Tester eher die Nassfutter- als die Trockenfutter-Varianten.

Zutatenliste – Sorte „Grey Peak“ (Ziege)

min. 65% Fleischanteil
  • Ziegenfleischmin. 65%
  • Süßkartoffelnmin. 4%

Vollständige Deklaration: Ziegenfleisch (min. 65%), Süßkartoffeln (min. 4%), Immutop® (Topinamburkonzentrat), Möhren, Erbsen, Brombeeren, Himbeeren, Heidelbeeren, Schwarze Johannisbeeren, Holunderbeeren, Mineralien, Seegras, Leinsamen, mediterrane Kräutermischung, Lammfett, Löwenzahn, Ginseng, Weißdorn, Spirulina, Brennnessel, Taurin, Cranberry, Yucca-Extrakt, Glucosamin, Chondroitin, Anissamen und Bockshornklee.

Analytische Bestandteile:Rohprotein 9%Feuchtigkeit 75%Rohfaser 0,5%Öle/Fette 12%Rohasche 3%
  • Fleisch min. 65 %: Ziegenfleisch
  • Nicht aufgeschlüsselt 35 % (Anteil nicht deklariert): Sonstiges (Süßkartoffeln, Immutop®, Möhren, Erbsen, Brombeeren, Himbeeren, Heidelbeeren u. a.)

Quelle: Zusammensetzung laut Herstellerdeklaration zum Testzeitpunkt, Sorte Grey Peak – auch Grundlage unserer 8/10-Bewertung nach unseren Testkriterien.

Pro & Contra

  • Hoher Fleischanteil von rund 65% bei den Nassfutter-Sorten
  • Getreidefreie Rezepturen
  • Vielfältige Rezepturen und Proteinquellen
  • Gute Zutatenqualität
  • Breite Verfügbarkeit
  • Lange Zutatenlisten
  • Intransparente Deklaration bei Nebenerzeugnissen
  • Vage Angaben bei Kräuter-/Obstmischungen
  • Preis
  • Leicht geringerer Fleischanteil als bei Top-Alternativen

Die Wolfsblut-Philosophie

Der Name ist Programm: Wolfsblut beruft sich auf die Abstammung des Hundes vom Wolf. Laut Hersteller teilen Hunde ein nahezu identisches Erbgut mit Wölfen – besonders was die Verdauungsfähigkeiten betrifft. Aus diesem Argument leitet die Marke ihre naturnahen, beuteorientierten Ernährungsprinzipien ab und lehnt günstige Getreide-Füllstoffe wie Soja oder Mais bewusst ab.

Für unseren Hunde-Nassfutter Test haben wir uns angesehen, was von diesem Anspruch in der tatsächlichen Rezeptur ankommt. Die Qualitätssicherung erfolgt laut Hersteller durch fortlaufende Kontrolle naturnaher, getreidefreier Rezepturen ohne chemische Zusatzstoffe.

Zu den vom Hersteller genannten Marken-Eigenschaften zählen:

  • Alleinfuttermittel für Hunde
  • Getreidefrei
  • Mindestens 50% Fleisch- bzw. Fischanteil
  • Rohstoffe in Lebensmittelqualität
  • Ausgewogenes Omega-3/6-Verhältnis
  • Keine künstlichen Zusatzstoffe
  • Keine Schlachtabfälle
  • Ethische Tierhaltung ohne Antibiotika und Hormone
  • Teilweise kompostierbare Verpackung
  • Deutsche Herstellung

Wolfsblut Nass- und Trockenfutter im Test

Getestet wurden sechs Nassfutter- und drei Trockenfutter-Sorten von Wolfsblut.

Herzstück eines jeden Hundefutter Testberichts ist der prüfende Blick auf die Zusammensetzungen der Futtersorten. Bei Wolfsblut haben wir sechs Nassfutter-Sorten unter die Lupe genommen:

  • Gold Fields (Kamel): Kamelfleisch (min. 65%), Süßkartoffeln (min. 4%)
  • Deep Glade (Rothirsch): Rothirschfleisch (min. 62%), Kürbis (mind. 4%)
  • Wild Pacific (Fisch): Kabeljau, Heilbutt, Seezunge, Lachs (min. 66%)
  • Wild Duck (Ente): Ente (min. 66%), Kartoffeln (min. 3,9%)
  • Green Valley (Lamm & Lachs): Lamm (min. 41%), Lachs (min. 25%)
  • Grey Peak (Ziege): Ziegenfleisch (min. 65%), Süßkartoffeln (min. 4%)

Nassfutter-Sorten enthielten in unserem Test meist rund 65 % Fleisch – mehr als die Trockenfutter-Sorten. Wir begrüßen die möglichen Innereien-Anteile sowie die getreidefreien Rezepturen mit Kartoffeln bzw. Süßkartoffeln statt Getreide. Kritisch sehen wir dagegen die mangelnde Transparenz bei Nebenerzeugnissen sowie vage Angaben zu Kräuter- und Obstmischungen – hier bleibt die Zutatenklarheit hinter dem Anspruch der Marke zurück.

Die drei getesteten Trockenfutter-Sorten

Zusätzlich zum Nassfutter haben wir drei Trockenfutter-Sorten geprüft:

  • Wild Duck: Ente (44%) (davon Entenfleisch 25%, getrocknetes Entenfleisch 17%, Entenfett 2%), Kartoffeln (24%), Süßkartoffeln (19%)
  • Wide Plain: Pferd 51% (davon Pferdefleisch 26%, getrocknetes Pferdefleisch 17%, Pferdefett 8%), Süßkartoffeln (28%)
  • Wild Game: 26% Wildgeflügel (Rebhuhn, Wildtaube), Süßkartoffel (25%), getrocknetes Straußenfleisch (18%)

Für die Sorte Wild Game liegt zudem die Analytik vor: Rohprotein 26%, Rohfett 16%, Rohfaser 3,5%, Rohasche 11%, Feuchtigkeit 8%.

Beim Trockenfutter loben wir die hochwertigen Kohlenhydratquellen anstelle minderwertigen Getreides, kritisieren aber auch hier lange Zutatenlisten und Transparenzprobleme – unter anderem bleibt offen, ob wirklich ausschließlich Muskelfleisch verarbeitet wird.

Empfehlung
ANIfit Hunde Schnupperpaket

Erst kennenlernen, dann entscheiden

Die ANIfit Hunde-Schnupperpakete: als kleines Paket oder mit allen Sorten, damit Ihr Hund selbst wählen kann.

  • Testsieger im Hundefutter Test
  • Über 90 % Fleischgehalt
  • Transparente Deklaration
  • Schwedische Qualität

Erfahrungen mit Wolfsblut im Praxistest

Getestet hat Wolfsblut bei uns Holly, unsere Testhündin. Wir haben Trocken- und Nassfutter getrennt voneinander geprüft.

Wolfsblut Welpenfutter

Trockenfutter im Praxistest

Bei den drei Trockenfutter-Sorten Wild Duck, Wide Plain und Wild Game lobten wir die hochwertigen Kohlenhydratquellen anstelle von minderwertigem Getreide, kritisierten aber die langen Zutatenlisten, Transparenzprobleme und die offene Frage, ob wirklich nur Muskelfleisch verarbeitet wird. Die Kroketten sind dreieckig geformt und von fester Konsistenz. Holly fraß alle drei Sorten problemlos, die Verdauung verlief normal, das Kotvolumen war leicht erhöht. Auf einen Langzeittest haben wir verzichtet, da wir Nassfutter mit höherem Fleischanteil bevorzugten.

Wolfsblut Wide Plain Hundefutter im Test

Nassfutter im Praxistest

Die Nassfutter-Sorten enthielten meist rund 65 % Fleisch – mehr als die Trockenfutter-Sorten. Wir begrüßten die möglichen Innereien-Anteile und die getreidefreien Rezepturen mit Kartoffeln bzw. Süßkartoffeln statt Getreide, kritisierten aber die mangelnde Transparenz bei Nebenerzeugnissen sowie vage Kräuter- und Obstmischungs-Angaben. Die Dosen ließen sich leicht öffnen, die Konsistenz war fester. Holly nahm die meisten Sorten begeistert an, näherte sich Gold Fields (Kamel) und Wild Pacific (Fisch) zunächst vorsichtig, fraß sie dann aber ebenfalls. Auch hier gab es keinen Langzeittest, da wir Alternativen mit höherem Fleischanteil bevorzugten.

Wolfsblut Hunde Nassfutter

Fazit aus dem Praxistest

Wolfsblut steht insgesamt für gute Qualität, ohne die Premium-Konkurrenz deutlich zu übertreffen. Die Stärken liegen in den vielfältigen Rezepturen, der Zutatenqualität und der breiten Verfügbarkeit. Schwächen sehen wir bei den langen Zutatenlisten, der intransparenten Deklaration, dem Preis und einem leicht geringeren Fleischanteil im Vergleich zu Alternativen. Innerhalb der Marke empfehlen wir eher Nass- als Trockenfutter.

Wolfsblut Grey Peak Nassfutter im Test

Wolfsblut: Kaufempfehlung

Wolfsblut ist als Nass- und Trockenfutter in mehreren Rezepturen erhältlich. Unsere Tester empfehlen innerhalb der Marke eher die Nassfutter-Varianten, da hier der Fleischanteil mit rund 65 % höher liegt als beim Trockenfutter.

Wolfsblut Hundefutter

Entdecke die Auswahl bei Amazon!

Anzeige: Affiliate-Link. Beim Kauf über diesen Link erhalten wir eine Provision, für Sie ändert sich der Preis nicht.

?

Häufige Fragen zu Wolfsblut

Ist Wolfsblut getreidefrei?

Ja, laut Deklaration verzichtet Wolfsblut auf Getreide und setzt stattdessen auf Kartoffeln bzw. Süßkartoffeln als Kohlenhydratquelle.

Wie hoch ist der Fleischanteil bei Wolfsblut?

Beim Nassfutter liegt der Fleischanteil laut Deklaration bei rund 65 % (z. B. min. 65% bei Grey Peak und Gold Fields). Beim Trockenfutter verspricht der Hersteller markenweit mindestens 50 % Fleisch- bzw. Fischanteil.

Nass- oder Trockenfutter: Was empfehlt ihr bei Wolfsblut?

Unsere Tester empfehlen innerhalb der Marke eher die Nassfutter-Varianten, da der Fleischanteil hier höher liegt als beim Trockenfutter.

Markus, Gründer von Tierfutter Wiki

Markus · Gründer, Tierfutter Wiki

Markus testet Hunde- und Katzenfutter, gemeinsam mit seinem tierischen Testteam. Er bewertet jedes Futter ehrlich, unabhängig und nach denselben festen Kriterien. Die Bewertung ist nicht käuflich.

128 TestberichteFeste KriterienErfahrung seit 2017
8/10Wolfsblut Nassfutter
Zum Angebot →

Ihre Privatsphäre auf Tierfutter Wiki

Wir verwenden Cookies und andere Technologien, bei denen personenbezogene Daten (z. B. Ihre IP-Adresse) verarbeitet werden, teils auch außerhalb des EWR (z. B. USA). Wählen Sie, was wir nutzen dürfen. Jederzeit im Footer änderbar.

Notwendig
Mehr erfahrenSpeichert Ihre Auswahl in diesem Dialog auf Ihrem Gerät (Local Storage). Außerdem lädt jede Textseite ein Zählpixel der VG Wort, München, zur Messung der Lesungen. Sie bildet die Grundlage der Autorenvergütung und finanziert den Betrieb dieser Website. Dabei werden Ihre IP-Adresse und Session-Cookies der VG Wort verarbeitet (berechtigtes Interesse, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Details in der Datenschutzerklärung. Immer aktiv.
Externe Medien (YouTube)
Mehr erfahrenEingebettete Videos von YouTube (youtube-nocookie.com, Google). Beim Laden wird Ihre IP-Adresse an Google übertragen, ggf. auch in die USA. Rechtsgrundlage ist Ihre Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO), die Sie jederzeit widerrufen können. Ohne Zustimmung erscheint nur ein Platzhalter.